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Alle Jahre wieder!


EIN PAAR TIPPS, WIE DER BAUM HEIL ANKOMMT


weihnachtsbaum

Alle Jahre wieder kommt es um die Weihnachtszeit vermehrt zu Unfällen, die auf falsch transportierte und befestigte Weihnachtsbäume zurückzuführen sind.
Hier ein paar Tipps wie der Baum heil ankommt:

Wer die Möglichkeit hat, sollte den Tannenbaum auf dem Fahrzeugdach transportieren. Hierfür sei eine Dachreling oder ein Grundträger notwendig. Und: Die Spitze des Baums muss nach hinten zeigen, damit die Äste während der Fahrt nicht abbrechen und umherfliegen.

Beim Transport des Baumes auf dem Dach ist die Verwendung von Spanngurten laut ADAC unerlässlich. Diese sollten einmal um den Baum und einmal um die Baumspitze geschlungen und am Trägersystem verzurrt werden. Einfache Gummi-Expander reichen für die Sicherung nicht aus. Das zeigte ein Crashtest des Münchner Autoclubs vor zwei Jahren, für den ein 32 Kilogramm schwerer Baum mit Gummi-Expandern auf dem Dach eines Crashmodells befestigt und ein Aufprall mit 50 Stundenkilometern simuliert wurde. Die Gummibänder konnten ihn nicht halten. Bei einem Unfall wäre er zum lebensgefährlichen Geschoss geworden, lautete das Urteil des ADAC.
Die für den zweiten Test verwendeten Spanngurte hielten den Belastungen stand, und das obwohl der Baum mit einer Gewichtskraft von 750 Kilogramm an den Riemen zerrte. Auch wer seinen Baum im Innenraum transportiere, müsse laut ADAC auf eine korrekte Sicherung achten.

Wer kein Trenngitter habe, sollte zum Schutz der Fahrgäste den Stamm mit dem unteren Ende voraus gegen die Rückenlehnen der Sitze positionieren und ihn gut verzurren. Ein einfaches Holzbrett zwischen Stamm und Lehne sorge für eine bessere Verteilung der Kräfte. Passt der Baum nicht vollständig ins Auto, dürfe er maximal 1,5 Meter über das Fahrzeug hinausragen. Bereits ab einem Meter Überhang müsse er mit einem roten Warntuch oder bei Dunkelheit mit einem roten Licht versehen werden.

tobias-pleussTobias Pleuß / Autoteile Pleuss
www.autoteile-pleuss.de

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